Verwaltungsordnung der Vereinigten Selbstverwaltungen (v§v)


1. Allgemeines

Die v§v sind eine Verwaltungsgemeinschaft von Personen, die sich in den Status der Natürlichen Person nach § 1 BGB i.V.m. der UN-Resolution A/RES/56/83 begeben haben.

Grundsätzlich sind alle Selbstverwaltungen autonom. Dieser Status besteht auch weiterhin bei einer Mitgliedschaft in den v§v.

Durch die Mitgliedschaft in den v§v erkennt jedes Mitglied die Verwaltungsordnung als bindend an.

Die v§v wirken für ihre Mitglieder durch gewaltloses Erlangen der Verwirklichung und Einhaltung rechtstaatlicher Grundsätze und der Förderung demokratischen Verhaltens mit dem Ziel, den Heimatstaat Deutschland durch die Vereinigung des gesamten Deutschen Volkes wieder herzustellen und den Abschluss von Friedensverträgen zu forcieren (vgl. Art. 146 GG).

Die v§v sind politisch, rassisch und konfessionell neutral.

Jegliche Veröffentlichungen, Bekanntmachungen und Meinungsäußerungen, die nicht von den offiziellen Organen der v§v ausgehen oder von diesen als solche gekennzeichnet sind, fallen nicht in den Verantwortungsbereich der v§v.

Die v§v distanzieren sich grundsätzlich von allen extremistischen Vereinigungen, Veröffentlichungen, Handlungen oder anderen gleich lautenden bzw. inhaltlich gleichen oder ähnlichen Aktivitäten. Dabei bekennen sich die v§v zu den Menschenrechten, den Regeln des Völkerrechts und den dazugehörenden UN-Resolutionen.

Die v§v sind eine juristisch orientierte Gemeinschaft mit Schwerpunkten des Staats- und Völkerrechts.

2. Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in den v§v wird mittels Stellung eines Aufnahmeantrages beantragt. Der Antrag wird vom Verwaltungsrat (VWR) der v§v geprüft. Wird die Mitgliedschaft befürwortet, erfolgt die Bestätigung schriftlich (i. d. R. per E-Mail). Die Mitgliedschaft besteht auf unbestimmte Zeit.

Wird eine Mitgliedschaft abgelehnt, ist diese vom VWR zu begründen. Die Entscheidung der Ablehnung wird schriftlich (i. d. R. per E-Mail) dem Antragsteller mitgeteilt. Sollte der/die Antragsteller/in mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, ist mit einer Frist von zwei Wochen ab Bekanntgabe der Ablehnung ein begründeter Widerspruch schriftlich an den VWR zu richten. Der Widerspruch kann per e-Mail erfolgen.

Führt der Widerspruch zu keiner anders lautenden Entscheidung, bleibt die Ablehnung bestehen.

Grundsätzlich sind zwei Arten von Mitgliedschaften möglich: es gibt Ordentliche Mitglieder und Fördernde Mitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen nach § 1 BGB i.V.m. der UN-Resolution A/RES/56/83 Art. 9 (der Nachweis muss erbracht werden).

Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, welche den v§v regelmäßige Zuwendungen zukommen lassen und keine Ordentliche Mitglieder sind.

Ordentliche Mitglieder zahlen grundsätzliche keine Mitgliedsbeiträge. Es bleibt den Ordentlichen Mitgliedern freigestellt, den v§v Zuwendungen zukommen zu lassen, um dem Solidaritätsprinzip im Leistungsbereich zu entsprechen.

Fördernde Mitglieder übernehmen die Verpflichtung, den v§v Zuwendungen zukommen zu lassen. Die Zuwendungen müssen keine Geldzuwendungen sein, sondern können in unterschiedlicher Art erfolgen. Die Art der Zuwendung muss mit dem VWR abgesprochen bzw. vereinbart sein.

Fördernde Mitglieder haben bei Abstimmungen grundsätzlich kein Stimmrecht. Sie können jedoch Beiträge zu bevorstehenden Abstimmungen vortragen. Diese Regelung ist getroffen, um Entscheidungen aufgrund von Zuwendungen nicht beeinflussen zu können.

Die Mitgliedschaft kann jederzeit von den Mitgliedern ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden. Die Kündigung hat schriftlich auf dem Postweg zu erfolgen.

Grundsätzlich können Mitglieder aus den v§v ausgeschlossen werden. Ein Ausschluss ist immer dann begründet, wenn gegen die Inhalte der VO gehandelt wird oder schädigendes Verhalten, gleich in welcher Form, festzustellen ist.

Ein Ausschluss erfolgt stets durch die schriftliche Bekanntgabe.

3. Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat wird auf die Dauer von zwei Jahren von den Ordentlichen Mitgliedern gewählt. Es entscheidet dabei die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen.

Wahlvorschläge sind nach dem Inhalt der Bekanntmachung zur Einladung zur Versammlung schriftlich einzubringen.

Der VWR besteht in der Regel aus einem General-Sekretär (oder einer General-Sekretärin), zwei Stellvertretern (Stellvertreterinnen) und den Ressortleitern/innen. Die Verwaltungsleitung und Leitung der Hauptgeschäftsstelle obliegt dem/der General-Sekretär/in und seinen/ihren beiden Stellvertretern/innen (Verwaltungswesen).

Soweit es um Entscheidungen sämtlicher Verwaltungsakte geht, werden diese vom General-Sekretär/in und seinen beiden Stellvertretern/innen getroffen. Handelt es sich um Entscheidungen, welche ressortspezielle Belange betreffen oder auf mehrere Ressorts übergreifend sind, sind die Ressortleiter/innen beizuziehen.

Es bleibt der Leitung des VWR überlassen, grundsätzlich die Ressortleitungen an allen Entscheidungen zu beteiligen.

Die Ressortleiter/innen werden i. d. R. vom General-Sekretär und seinen beiden Stellvertretern/innen berufen. Vorschläge für die Ressortleiter/innen können auch von den Mitgliedern unterbreitet werden.

Die Ressortleitungen werden ebenfalls jeweils für die Dauer von zwei Jahren berufen.

Anmerkung: Die v§v wurden am 10.12.2011 gegründet. Der derzeitige VWR handelt kommissarisch, bis der wesentliche Aufbau abgeschlossen ist. Die offizielle Wahl des Verwaltungsgrates durch die Mitgliederversammlung ist zunächst für Dezember 2012 geplant.

4. Geschäftsstellen

Die Kontaktstellen der v§v bestehen aus der Hauptgeschäftsstelle, den Landesgeschäftsstellen, Bezirksgeschäftsstellen und Außenstellen.

Die Gesamtkoordination geht von der Hauptgeschäftsstelle aus. Die Hauptgeschäftsstelle führt ein Mitgliederverzeichnis und teilt die Neuaufnahmen von Mitgliedern den jeweiligen Landesgeschäftsstellen, soweit noch keine eingerichtet sind, der nächsten Bezirksgeschäftsstelle zu. Sollte auch noch keine Bezirksgeschäftsstelle in der Nähe des Wohnortes des neuen Mitgliedes bestehen, wird das Mitglied direkt von der Hauptgeschäftsstelle oder einer anderen bestehenden Landes- oder Bezirksgeschäftsstelle betreut, bis eine gebietskonforme Geschäftsstelle eingerichtet ist.

Die Landesgeschäftsstellen koordinieren die der Landesgeschäftsstelle zugehörigen Bezirksgeschäftsstellen.

Außenstellen werden i. d. R. von den Bezirksgeschäftsstellen betreut.

Die Landes- und Bezirksgeschäftstellen führen Versammlungen mit den ihnen zugehörigen Mitgliedern durch und sind für die Betreuung verantwortlich. I. d. R. betreuen die Landesgeschäftsstellen die Bezirksgeschäftsstellen und führen Veranstaltungen im Landesbereich durch.

Die Basisfunktionen der Bezirksgeschäftsstellen beinhalten alle Leistungen, welche von den v§v angeboten werden. Die zuständigen Referenten der Landes- und Bezirksgeschäftsstellen werden zentral durch die Hauptgeschäftsstelle geschult.

5. Ressorts

Den Ressortleitungen obliegt es, eine flächendeckende Betreuung der Landesgeschäftsstellen einzurichten und die erforderlichen Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen der Geschäftsstellenleiter zu koordinieren. In diesem Zusammenhang sind die Bezirksgeschäftsstellen einzubinden und Mitgliederschulungen zu veranlassen.

Mitgliederschulungen sind erforderlich, um einen möglichst hohen Anteil von zu bearbeitenden Angelegenheiten, welche die Mitglieder selbst betreffen, von den Mitgliedern auch in Selbsthilfe erledigen zu lassen.

6. Akademie

Die Planung für die Einrichtung einer Akademie obliegt dem Verwaltungswesen in Verbindung mit den Ressortleitungen.

Die v§v Akademie steht nicht nur den Mitgliedern der v§v zur Verfügung, sondern jeder Person, deren Interesse sich u. a. auf die Kultur und Geschichte Deutschlands richtet.

Der Aufbau der Seminare erfolgt stufenweise in Abschnitten von Lehrstoffmodulen. Sämtliche Module sind aufeinander abgestimmt und bauen die Lehrabschnitte chronologisch auf. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Rechtswissenschaften unter Einbeziehung des internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte.

Eine Kombination mit den Veranstaltungen des unabhängigen Rechtsforums ist vorgesehen.

Leistungen der Akademie können kostenpflichtig sein.

7. Rechtsforum

Das Rechtsforum steht den v§v nahe, ist jedoch eine völlig selbständige Institution.

Mitglieder der v§v können sich durch das Rechtsforum in eigenen Angelegenheiten vertreten lassen. Schwerpunkte sind das Zivilrecht, Strafrecht und Steuerrecht. Ergänzend dazu kommt sowohl dem Staats- und Völkerrecht als auch der Menschenrechts- und Völkerrechtslehre eine besondere Bedeutung zu.

Die Einrichtungen des Rechtsforums stehen jeder Person zur Verfügung.

Leistungen des Rechtsforums können kostenpflichtig sein.

8. v§v Logo

Das v§v Logo darf nur von den offiziellen Organen der v§v verwendet werden.

Mitglieder dürfen das Logo in Verbindung mit dem Text „Mitglied der v§v“ als Bilddatei im eigenen Briefkopf verwenden. Die Bilddatei wird jeweils auf Anforderung übermittelt und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.

Für die Landes- und Bezirksgeschäftsstellen werden einheitliche Briefköpfe zur Verfügung gestellt und von der Hauptgeschäftsstelle als Vorlage zugesandt.

9. Konsulate

Die v§v können konsularische Vertretungen im Ausland führen, welche als Ansprechpartner für Mitglieder bzw. deutsche Staatsangehörige zur Verfügung stehen.

Einrichtungen dieser Art, soweit sie bestehen, werden mit den Kontaktdaten veröffentlicht und führen das Logo der v§v.

10. Umgangsregeln

Die v§v legen Wert auf einen Umgang miteinander, welcher den guten Sitten entspricht. Höflichkeit und Akzeptanz sind elementare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunikation. Diese Umgangsformen sind stets auch anders denkenden Menschen gegenüber zu wahren, selbst wenn diese diesem Verhalten nicht entsprechen.

Verleumderische Äußerungen, Beleidigungen, wissentliche Verbreitung von falschen Aussagen können nicht nur Straftatbestände erfüllen, sondern vermitteln ein Bild, welches den v§v und ihren Mitgliedern und Förderern nur Schaden bereitet. Aufgrund des in der heutigen Zeit auftretenden Mangels an Kommunikation und den darunter leidenden zwischenmenschlichen Beziehungen nehmen Achtung und Anerkennung der Menschlichkeit bei den v§v einen hohen Stellenwert ein. Da die v§v auch vielerlei Beziehungen im Ausland pflegen und dort Ansehen und Akzeptanz finden, ist das Bestreben gerechtfertigt, diesem guten Ansehen Rechnung zu tragen.

Mitgliedern der v§v wird daher angetragen, sich untereinander zu helfen, das Solidaritätsprinzip zu wahren und als Vorbild für unsere Kinder und kommende Generationen zu leben.

v§v Verwaltungsrat
Im Januar 2012