(Leicht daneben ist auch vorbei)

von

Dr. Werner H. Ratnikow

bdfj: bundesvereinigung der fachjournalisten

Als Lothar Rohling sich am Morgen des 24. September 2012 gegen 08:00 Uhr auf dem Weg zur Bahnstation befindet, um zum Termin des Amtsgerichts Dortmund erscheinen zu können, ahnt er noch nicht was ihn in wenigen Minuten ereilen wird.

In Gedanken damit befasst, dass im bevorstehenden Gerichtstermin eine grundsätzliche Erörterung einzuleiten ist, mit welcher die bisherigen Willkürhandlungen Dortmunder Richter gegen seine Person zur Klärung anzusprechen sind, nimmt er mehr nur unterbewusst wahr, wie sein Körper von einer nahezu unsichtbaren Kraft erfasst und mit großer Wucht davon geschleudert wird.

Lothar Rohling nimmt nicht mehr wahr, dass er am Straßenrand liegt und sein Bewusstsein ausgeschaltet ist. Er nimmt nicht wahr, wie er in einem Rettungswagen, herbeigerufen von einem Passanten, der ihn reglos liegend auffindet, in die Unfallklinik verbracht wird.

Erst in der Klinik wird ihm nach und nach bewusst, die Begegnung mit einer „unsichtbaren“ Kraft erlebt zu haben, die ihn leicht sein Leben hätte kosten können.

Der Schock sitzt tief, so tief, dass eine Rekonstruktion des Ereignisses nicht mehr möglich ist.

Was war geschehen?

Es muss ein LKW gewesen sein, wie groß auch immer, der Lothar Rohling „übersehen“ hatte, einfach so. Jedenfalls war dieses Fahrzeug nicht mehr gegenwärtig, als ein Passant Lothar Rohling regungslos da liegen sah und dann sofort den Rettungswagen anforderte.

Lothar Rohling wurde lt. Krankenhausbericht um 08:46 Uhr dort aufgenommen.

Abgesehen von einem erlittenen Schock wurden zunächst keine lebensbedrohlichen Verletzungen festgestellt, außer einer Verletzung an einem Unterarm bzw. Ellenbogen.

Die spätere Entlassung von Lothar Rohling aus der Klinik wurde mit der schriftlichen Auflage veranlasst, bei auffälligen neurologischen Ausfällen sofort die Klinik wieder aufzusuchen.

Nun stellt sich die berechtigte Frage, warum Lothar Rohling, der u. a. Mitglied des Verwaltungsrates der v§v ist, auf seinem Weg zum Gericht so urplötzlich von einem LKW erfasst wird und dieses Fahrzeug einfach verschwindet, so, als wäre nichts geschehen.

Es muss auch aufgrund der bisherigen Vorgeschichte die Frage erörtert werden, ob es Gründe geben könnte, die gegen das Erscheinen von Lothar Rohling gegen seine Teilnahme an der besagten Gerichtsverhandlung sprechen.

Immerhin wurde ja in der Vergangenheit darüber berichtet, dass die Klage von Lothar Rohling gegen den Richter am Amtsgericht Dortmund, Dr. KOLLENBERG, den Staatsanwalt als Gruppenleiter der Staatsanwaltschaft Dortmund, JANSEN, den Leiter des Finanzamtes Dortmund, BERND MICHEL, THOMAS KUTSCHATY - Justizministerium des Landes NRW, Dr. WALTER-BORJANS - Finanzministerium des Landes NRW, HANNELORE KRAFT - Staatskanzlei des Landes NRW, Dr. WOLFGANG SCHÄUBLE - Bundesfinanzministerium, SABINE LEUTHEUSER-SCHNARRNBERGER – Bundesjustizministerium, Dr. ANGELA MERKEL – Bundeskanzleramt, Prof. Dr. ANDREAS VOßKUHLE – Bundesverfassungsgericht und Prof. Dr. FERDINAND KIRCHHOF – Bundesverfassungsgericht, auf Schadenersatz aufgrund willkürlicher Diensthandlungen u. a. mit mehr als fadenscheinigen Gründen nicht an die Beklagten zugestellt wurde. Dabei wurde Lothar Rohling mehr als übel von Richtern als jemand, der „nur die Puppen tanzen lassen will“, der ein Querulant sei und nur mit seinem Anwalt politische Interessen verfolge, verhöhnt, diffamiert und beleidigt. Und das unter dem Slogan des beispielhaften „Rechtstaates Bundesrepublik Deutschland“!

Wie üblich und mittlerweile von der bundesrepublikanischen Justiz bekannt, wurden Befangenheitserklärungen regelrecht vom Tisch gefegt und nicht ernst genommen. Dabei konnten die Richter Stein und Dr. Kollenberg (dieser bekannt mit seiner Internetwerbung für die Vermietung von Ferienwohnungen in den Niederlanden!) kaum das ohnehin beschädigte Ansehen der Dortmunder Justiz verbessern.

Es dürfte bekannt sein, dass es keine Zufälle gibt. Die Kelten benutzten das Wort „Wyrd“, der alte Begriff für das Schicksal, wenn von Zufall keine Rede war.

So stellt sich hier die Frage, war es einfach nur Schicksal, welches Lothar Rohling ereilte, oder hat das Schicksal beschlossen, dass Lothar Rohling nicht zum Gerichtstermin erscheinen durfte!

Getreu der Aussage „Wer die Macht hat, braucht sie nicht zu zeigen!“ gilt es hier festzustellen, dass irgendeine Macht hier dennoch im Spiel gewesen sein muss. Doch aufgrund der Feststellung „Leicht vorbei ist auch daneben“, bleibt hier festzuhalten, dass die Macht entweder das Vorhaben nicht umzusetzen in der Lage war oder nur eine „Warnung“ aussprechen wollte, wie schnell doch manche Dinge ein Ende finden können, wenn die Macht es will – wer immer diese Macht auch sein mag!

Ob die Strafanzeige wegen Fahrerflucht hier eine Klärung herbeiführen wird, muss offen bleiben. Ob es sich bei diesem Ereignis einfach „nur“ um einen „einfachen Verkehrsunfall“ oder um den Vorsatz einer Tötungsabsicht oder einen „Warnschuss“ handelte, mögen die Ermittlungen zeigen. Ein Schönheitsfehler an diesem Ereignis ist jedoch kaum weg zu diskutieren:

Warum ausgerechnet Lothar Rohling, immerhin ein aktives und bekanntes Mitglied im Verwaltungsrat der v§v?

Warum Lothar Rohling, der sich auf dem Weg zum Gericht befand, zu einer Verhandlung, die mit Sicherheit mehr als unangenehme Fragen zu den bisherigen Handlungen der Dortmunder Justiz zu erwarten hatte, insbesondere der vorsitzende Richter?

Eine dumme Sache, denn Lothar Rohling hat das Ereignis überlebt. Daher gibt es einen Grund zur Freude für Lothar Rohling, auch wenn der Schock noch in den Gliedern sitzt und lange Zeit seine Wirkung nicht vergessen lassen kann.

Dumm gelaufen für diejenigen, die sich nun Fragen stellen lassen müssen, welchen man nicht mehr aus dem Wege gehen kann. Dabei dürften die üblichen Phrasen nicht mehr ausreichen, um dieses Ereignis einfach ad acta legen zu können.

Dr. Werner Ratnikow, © September 2012